Umzugswagen packen Umzugswagen packen

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Wer selbst umzieht, kommt um die Organisation des Umzugswagens nicht herum. Gut gepackt ist aber bekanntlich gut umgezogen.

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Die richtige Planung
Ein Umzugsauto zu beladen ist komplizierter als man denkt. Dabei klingt es doch ganz einfach: Einen Wagen anmieten, der groß genug ist. Umzugsgut rein, zur neuen Wohnung, Umzugsgut raus.
Spätestens jetzt werden Sie Ihren Denkfehler bemerken. An Stelle der neuen Nachbarn springt Ihnen Ihr Hab und Gut in die Arme, als Sie den Umzugswagen öffnen.
Alles ist in sich zusammengefallen, die oberen Kartons haben die unteren zerdrückt. Zumindest ist dies Ihr erster Eindruck als nach dem Öffnen der Türen sich ihr Mobiliar auf die Straße ergießt und Sie unter sich begräbt. Und wie macht man es besser?

Was brauche ich?
Sie benötigen Pack-Decken in ausreichender Menge. Spiegel, Schrankteile, Monitor und Fernseher, all dies sollte noch einmal umwickelt werden. Es gehen natürlich auch ihre eigenen Decken, wenn diese auch etwas eingestaubt werden dürfen und waschbar sind. Bindegurte zur Befestigung schwerer Teile, die leicht rutschen können und zur
Fixierung des gesamten Umzugsgutes am Ende sind unerlässlich. Stricke und Wäscheleinen sind hierfür ungeeignet!
Je nach Höhe des Umzugswagens sollten Sie eine kleine Leiter oder einen Tritt besorgen. Ihre Umzugshelfer werden dankbar sein für ausreichend Sackkarren und Arbeitshandschuhe. Sackkarren, Packdecken und Gurte verleihen die meisten Autovermietungen.

Umzugs-Tetris
Beginnen Sie mit den schwersten Kartons als untere Lage, am Besten in Längsrichtung. Auf diese können Sie dann die leichteren Kartons stapeln. Dies ist die hinterste Schicht, die auch zuletzt ausgeladen wird. Den Platz bis zur Decke immer mit kleineren Gegenständen auffüllen, zum Beispiel mit Kissen, Decken, Teppichen. Dem folgen stabile stapelbare Möbel wie Kühlschrank, Kommoden, Hängeschränke. Davor stellen Sie alles, was hoch ist, Sofas hochkant, Hochschränke etc. Schränke immer ohne Griffe und mit abgezogenem Schlüssel einladen!

Schwere flache Teile wie Schranktüren, Bettseiten werden an der Seitenwand befestigt, dort haben die meisten LKWs und Transporter Anbindemöglichkeiten. Hier stellen Sie auch Bilder und Spiegel hin, alles was flach und zerbrechlich ist. Umwickeln Sie diese Teile mit Decken und stellen Sie die Matratzen dagegen. Nun größere, schlecht stapelbare Möbel, Tische aufstellen, Fernseher, Monitor, Computer darunter. Stühle mit der Sitzfläche auf den Tisch, darauf andere kleinere Gegenstände, Taschen, Bettzeug.

Waschmaschine und Trockner kommen vor die Möbel, da sie als erstes großes Möbelstück ausgeladen werden sollen. Nun kommt alles andere, nicht lebende. Ihre Pflanzen müssen ganz am Ende eingeladen werden, damit sie als erstes ausgeladen werden können. Pflanzen brauchen Luft und Licht. Klassischerweise Mangelware in den Laderäumen von LKWs.

Was muss man noch einplanen
Machen Sie ausreichend Pausen bei der Fahrt und setzen Sie sich nicht übermüdet ans Steuer. Dass der Begrüssungssekt erst nach dem Umzug getrunken wird, sollte klar sein. Das Thema Sicherheit sollten Sie immer im Hinterkopf haben.
Wichtig für die Reihenfolge ist auch: Lampen und Werkzeug müssen griffbereit sein, Sie müssen diese zuerst in der neuen Wohnung anbringen. Möbel für die weiter hinten oder in unteren/oberen Stockwerken liegende Zimmer zuerst ausladen und an ihren Bestimmungsort bringen, so stehen sie nicht im Weg. Sind Kinder am Umzug beteiligt, gleich ihre Kartons und etwas zur Beschäftigung in ihre Zimmer bringen, damit sie nicht in jeden Karton hineinschauen.

Alles an Bord?
So, nun ist Ihr Umzugswagen beladen. Wenn nun nichts mehr rutschen kann und alles festgekeilt ist, haben Sie es gut gemacht. Noch ein letzter Blick: wird nichts umfallen bei einer Vollbremsung? Wenn es steil bergauf- oder bergab geht, wird nichts in Schieflage geraten, was das gesamte Umzugsgut umreißen könnte? Ist rechts und links gleichmäßig beladen? Dann kann es ja losgehen. Günstige Angebote für einen Wagen finden Sie auf Umzugswagen.info.

Gute Fahrt!